
Das Kinderschutzzentrum mit einem neuen Gesicht
Emanzipation und Kooperation
Ab dem Jahr 2002 öffnete das Kinderschutzzentrum (KSZ) sukzessive seine Tore. In der Startphase konnte vieles vom «grossen Bruder» in der Stiftung, dem Kinderspital, übernommen werden, z.B. die ganze Briefschaft, das Logo und vieles mehr.
Nach nunmehr dreijähriger Tätigkeit emanzipiert sich das KSZ ein Stück weit vom Kispi. Mit einem neuen Logo und neuen Bereichsbezeichnungen schafft sich das KSZ eine eigene Identität. Gleichwohl wird die Zusammenarbeit zwischen den beiden Institutionen
auch in Zukunft intensiv weitergeführt werden. So ist das neue Logo zwar völlig anders als dasjenige des Kispi, übernimmt aber doch dessen Grundformen und Farben.
Ständig in Bewegung
Das neue visuelle Erscheinungsbild des KSZ basiert auf einem einfachen Punktraster, der gleichsam die Gesamtheit der Kinder und
Jugendlichen symbolisiert. Unter ihnen sind einzelne farblich hervorgehoben; Kinder und Jugendliche, die Hilfe, Beratung oder Unterstützung benötigen. Drei farbige Ringe symbolisieren die drei Bereiche des Kinderschutzzentrums, die sich dieser Kinder und Jugendlichen annehmen. Die Anordnung der Farbpunkte und Ringe auf dem Grundraster ist nicht fix, sondern in ständiger Bewegung. Diese Bewegung spiegelt gleichsam die Entwicklung und die Lebendigkeit der Kinder und Jugendlichen. So ist das neue Erscheinungsbild des KSZ denn auch nicht ein Logo im herkömmlichen Sinn, das immer gleich aussieht, sondern vielmehr ein Impuls, in ständiger Bewegung und Entwicklung.
Von Jugendlichen für Jugendliche
Entworfen und erarbeitet wurde das neue Corporate Design des KSZ von der Fachklasse Gestalter/-in an der Schule für Gestaltung in St.Gallen. Im Rahmen eines Wettbewerbs haben sich die jungen Studentinnen und Studenten intensiv mit dem Kinderschutzzentrum,
mit dessen Auftrag,mit seinen Klienten, Bewohnern und Patienten auseinandergesetzt. Aus diesem Prozess entstanden 13 Vorschläge für einen neuen visuellen Auftritt des Kinderschutzzentrums. In einer Jury wurden diese Vorschläge bewertet. Gewinner war ein Austauschstudent von der Carnegie Mellon University Pittsburgh, USA, mit seinem «Impuls».
Neues Gesicht und neue Namen
Gleichzeitig mit dem visuellen Auftritt haben auch die Namen der drei Bereiche des Kinderschutzzentrums geändert.Aus der Anlaufund Beratungsstelle wurde In Via, Fachstelle Kindesschutz und Opferhilfe für Kinder und Jugendliche.Aus der Bettenstation wurde das Romerhuus, Psychosomatik und Psychotherapie. Das Schlupfhuus, Notunterkunft für Kinder und Jugendliche, behält seinen Namen bei.
Die neuen Bereichsbezeichnungen und das neue visuelle Erscheinungsbild sind seit zwei Monaten in Gebrauch. Erste Feedbacks sind durchs Band positiv. Das neue Logo hat eine hohe Eigenständigkeit und findet breite Akzeptanz. Die Eigenständigkeit erlaubt es auch, das Logo spielerisch oder in reduzierten Formen einzusetzen und trotzdem einen hohen Wiedererkennungswert zu erreichen.
Weitere Informationen zum neuen Auftritt des Kinderschutzzentrums und vertiefte Einblicke erhalten Sie über die Internetseite www.kszsg.ch.
Source:
Ostschweizer Kinderspital - Hauszeitung Mai 2005
Kinderschutzzentrums St. Gallen - Website