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Universität Bern CD Mini-Manual

Excerpt:
Das Logo der Universität BernAus dem Namen «Universität Bern» werden die Anfangsbuchstaben gelöst. Im Zentrum steht das «u» für «Universität». In Anlehnung an die erste Erwähnung der Universität Bern im Jahre 1528 («Hohe Schule») wird das «u» als Kleinbuchstabe in einer Antiqua-Schrift gesetzt, deren Ursprung die «humanistische Minuskel» aus derselben Zeit ist. Die Antiqua-Schrift besteht nur aus Kleinbuchstaben. Entwickelt wurde sie von Mönchen, was den Kreis zur damaligen Pfarrersausbildung an der «Hohen Schule» im Barfüsserkloster an der Herrengasse schliesst.

Das «b» für «Bern» ist dagegen in einer grotesken Schrift gesetzt; ebenfalls klein, aber hochgestellt. Somit erhält das «u» das ihm gebührende Gewicht; das «b» hingegen weist diskret auf den Standort hin. Der Anordnung liegt die in wissenschaftlichen Berichten oft eingesetzte Fussnotengestaltung zu Grunde, die aus hochgestellten Zahlen (Berichte) oder Buchstaben (Formeln, Tabellen) besteht. Analog zu dieser bekannten Fussnotenregelung wiederholt sich nun das «b» in kleiner Form unter der – den Haupttext vom erklärenden Text trennenden – Linie. Die Erklärung «Universität Bern» ist in fetten Versalien und leicht gesperrt gesetzt. Dadurch erhält die Gesamtform ein starkes Fundament.

Der Kontrast zwischen den unterschiedlichen Zeichen gibt dem Logotype einen eigenständigen, offenen und ungewöhnlichen Charakter. Die Umsetzung ist modern und kommuniziert gleichzeitig Geschichte. Sie enthält ausserdem einen lokalen Bezug: die Bezeichnung «Universität Bern» ist in der vom Berner Adrian Frutiger gezeichneten Schrift «Frutiger» gehalten.

Neben dem Schwarz steht, in Anlehnung an das Berner Wappen, die Farbe Rot. Im Unterschied und zur Unterstützung der Eigenständigkeit handelt es sich jedoch um eine «kühlere» Variante als auf dem Wappen.



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Korrespondenzkarte



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Visitenkarte



Source:
Universität Bern CD Mini-Manual [Pdf]

Carola Hopp, 27. Nov. 05